Mikroflotation als Überschuss-
schlammeindickung:
Kommunale Kläranlage Bottrop der Emschergenossenschaft
| Die Aufgabe Die Kläranlage Bottrop reinigt mit einer Kapazität von 1,34 Mio. Einwohnerwerten das Abwasser von ca. 650.000 Einwohnern und eine gleich große Menge an Industrieabwasser. Im Einzugsgebiet der Kläranlage liegen zahlreiche industrielle Einleiter im Gebiet der Städte Bottrop, Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Gladbeck. Es fallen dort bis zu 1200m³/h Überschussschlamm an, die für die weitere Behandlung in den Faultürmen einzudicken sind. |
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Die Lösung
Die installierte Mikroflotationsanlage arbeitet mit der AQUATECTOR® - Microfloat® - Technologie und dient zur Behandlung einer Teilmenge von Überschußschlamm aus der biologischen Reinigungsstufe der Kläranlage. Sie nimmt den Überschussschlamm des Nitrifikationsbecken der 2. bzw. 3. Kaskade der Belebungsbecken auf. In der Flotation wird der Überschußschlamm mit Hilfe von Treibwasser, das dem Ablauf der Nachklärbecken entnommen wird, mikroflotiert. Das Treibwasser wird zu diesem Zweck im Drucksättigungssystem AQUATECTOR® mit Druckluft bei etwa 3,5 bar gesättigt. Die bei der folgenden Druckentspannung entstehenden kleinen Blasen im Treibwasser kommen bei der Vermischung der beiden Ströme – Überschußschlamm und Treibwasser – in Kontakt mit den feinen Schwebe- und Schlammteilen des Überschussschlamms und lassen diesen an die Oberfläche der Flüssigkeit flotieren. In der Ausführung mit 6 Mikroflotationsstraßen bzw. 3 Mikroflotationsbeckenpaaren, einer Flotatabräumung durch Band- bzw. Kettenräumer und den 6 Druckaufsättigungssystemen AQUATECTOR® arbeitet die hier vorgestellte Mikroflotationsanlage erfolgreich mit einem Energiebedarf von 0,264 kWh pro m³ behandeltem Überschussschlamm.
Projektdaten und Ergebnisse:
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